„Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen“

Neue Bucherscheinung

 
 Kraftsuppen &  Eintöpfe  
 Heiße Rezepte für  kalte Tage

 
 Neu - Oktober 2017

 
Aus dem Inhalt

  • Tipps und Infos über Nahrungsmittel
  • Warum Suppen und Eintöpfe stark machen
  • Rezepte mit Fleisch und Fisch, Rezepte für Vegetarier und Veganer und Rezepte für Süßes

Kraft- und Wärmespender, Gesundmacher & Co! Ein echter Wohlfühl-Ratgeber von Ulli Zika

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Ulli Zika
gesund und gut e.U.

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5 Elemente & TCM

Ernährung nach den 5 Elementen – muss ich jetzt chinesisch essen?

Die Ernährungslehre nach Traditionell Chinesischer Medizin – oft auch unter TCM Küche oder 5 Elemente Küche bekannt – erfreut sich auch in unseren Breiten in den letzten Jahrzehnten an zunehmender Bedeutung.
So manch eine/r fragt sich in diesem Zusammenhang: Wenn ich mich nach nach den Richtlinien der Traditionell Chinesischer Medizin beraten lasse, muss ich dann chinesisch essen?

Die Antwort ist eindeutig: Nein, Sie müssen nicht chinesisch essen – sollen Sie gar nicht!

Die 5 Elemente Küche lässt sich auf jeden Kulturkreis und jede Region mit den dort vorhandenen Lebensmitteln anwenden. Sie ist ein Modell, dass die Wirkweise unserer Nahrung systematisch erfasst und klassifiziert hat und eine Jahrtausende alte Tradition und Erfahrung über den Zusammenhang von Nahrungsgewohnheiten und dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden nutzt. Eine ähnliche Form des ganzheitlichen Wissens war auch in Europa verbreitet – wurde aber zum Teil vernichtet oder ist verloren gegangen. Manch ganzheitliches altes Heilsystem, wie z.B.  jenes, das Hildegard von Bingen mitgeprägt hat, ist den Erkenntnissen und Zuordnung der Ernährungslehre nach TCM in manchen Bereichen oft verblüffend ähnlich.

Geschmack, Temperatur und Elemente 
Die wesentlichen Kategorisierung in Bezug auf die Wirkweise von Lebensmitteln stellen in der TCM die 5 Geschmacksrichtungen süß, scharf, salzig, sauer und bitter sowie das Temperaturverhalten kalt, kühl, neutral, warm und heiß dar. Jedes Lebensmittel kann über seinen Geschmack, Form und Farbe den 5 Elementen Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer zugeordnet werden. Den Elementen entsprechen einzelne Organe bzw. Funktionskreise. Je nach Element hat jede Zutat eine besondere Wirkung auf den jeweiligen Funktionskreis.

Unterschiedliche Zubereitungsmethoden 
Auch die unterschiedlichen Zubereitungsmethoden wie kochen, blanchieren, grillen, trocknen, braten, backen, essigsauer vergären, dämpfen, dünsten, räuchern,  usw. haben einen unterschiedlichen Einfluss auf die Wirkweise unserer Nahrung. Wir können daher mittels Auswahl und bewusster Zubereitung unserer Nahrung unsere Organe, sowie körperliche und geistige Funktionen dementsprechend gezielt beeinflussen.

Lass die Nahrung Deine Medizin sein und Medizin Deine Nahrung 
„Lass die Nahrung Deine Medizin sein und Medizin Deine Nahrung“ sagte bereits vor rund 2500 Jahren der wohl berühmteste Arzt der Europäischen Geschichte, Hippokrates von Kos. Auch in der TCM ist die Ernährungslehre untrennbar mit der Allgemeinen Medizin verbunden. Gemeinsam mit der Kräutertherapie und der Akupunktur stellt sie einen der wichtigsten Grundpfeiler für die Gesunderhaltung des Menschen dar.

Essen wir uns gesund 
Die Ernährungslehre nach TCM, wie auch das indische Ayurveda und andere ganzheitliche Gesundheitssysteme, widmen sich dem Menschen in seiner komplexen Gesamtheit.
Durch die Ernährungslehre nach Traditionell Chinesischer Medizin können wir also mehr als nur gut und bekömmlich essen. Wir steuern, wie wir uns fühlen und ob wir gesund bleiben, wenn wir uns mit der Wirkweise unserer Nahrung auf unseren Körper auseinandersetzen.
Die westliche Ernährungslehre beschränkt sich bei der Untersuchung von Wirkweisen oft auf die analytische Zerlegung in biochemische Bestandteile und deren Wirkung. Diese Erkenntnisse werden meist als für alle Menschen im gleichen Maß gültig angesehen. Die traditionelle chinesische Ernährungslehre stellt hingegen das ganze Individuum in das Zentrum der Betrachtungsweise. So kann, was für den einen gesund und gut ist, den anderen krank machen oder schwächen. Je nach Region, Jahreszeit, Klima, Beruf, Geschlecht, Konstitution, Alter und Lebensumständen differieren Ernährungsempfehlungen sehr individuell. Einige Grundsätze gelten aber dennoch für alle Menschen.

Positive Einstellung und ausreichend Zeit
Hier deckt sich altes traditionelles Wissen durchaus mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass uns unser Essen gut versorgt, ist, dass wir uns beim Essen wohl fühlen. Eine Grundregel, die wohl jedem Menschen gut tut, ist es, mit Freude und in einer entspannten Umgebung zu essen, sowie sich für das Essen ausreichend Zeit zu nehmen. Leider ist gerade diese einfache Formel in unserer hektischen und leistungsorientierten Gesellschaft oft ein großes Problem. Wir essen unter Druck, verärgert, hastig, nebenbei, vor dem Fernseher oder gleich gar nicht. Diese Umstände führen dazu, dass unsere Verdauungskraft häufig geschwächt wird und unser Organismus nur unzureichend mit Energie und Nährstoffen versorgt wird.

Wundermittel Kauen
Chinesische Ärztinnen und Ärzte raten, jeden Bissen 30- bis 40-mal zu kauen, bevor wir ihn schlucken. Die im Speichel befindlichen Enzyme zerlegen unsere Nahrung im nötigen Ausmaß, sodass sie der Körper besser aufnehmen und verwerten kann. Wir entlasten und stärken auf diese Weise unser Verdauungssystem und unseren Stoffwechsel, sind schneller satt und schützen uns vor Übergewicht!
Eine Vielzahl an westlichen Naturheilkundigen betont ebenso die Wichtigkeit des Kauens. Wir helfen unserer Verdauung enorm, wenn wir diese Fertigkeit trainieren!

Hochwertige Rohstoffe
Je frischer und unbelasteter von chemischen Zusätzen unsere Nahrung ist, umso besser versorgt sie uns mit der nötigen Energie. Industriell gefertigte, konservierte, mit Mikrowelle erwärmte, sowie tiefgefrorene Lebensmittel erachtet die Chinesische Diätetik als energiearm und minderwertig.

Hintergrundfoto © PhotoSG - Fotolia.com
Foto im Text © Gulien Diavel - Fotolia.com

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