„Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen“

Ulli Zika
gesund und gut e.U.

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FEUER – Sommer – bitter - rot

Der Sommer entspricht in der TCM dem Element Feuer. Diese Zeit bringt Licht und Wärme und aktive, geballte Lebensenergie. Die Natur zeigt sich in ihren prächtigsten Farben und Formen. Sie stellt ihre Lebendigkeit, Fülle und Schönheit stolz zur Schau. Diese Energie im Außen entfacht Freude und Leidenschaft in uns und lässt unser inneres Feuer auflodern. Die Tage sind lang, die Nächte kurz und die kräftige Sonne steht hoch am Himmel und regiert diese Zeit. Feuer wärmt und bewirkt daher auf physischer und emotionaler Ebene Geborgenheit und Entspanntheit. Der Sommer wird als die höchste Yang-Zeit betrachtet. Die Aufmerksamkeit ist nach außen gerichtet.

Dem Feuer zugeordnet sind die Organsysteme Herz und Dünndarm. Unsere Herzen sind offen zu jener Jahreszeit, empfänglich und leichter zugänglich, als im Winter. Auf geistiger Ebene entspricht ein gesundes Feuerelement einem klaren Geist – oder Shen wie dieser in der TCM heißt. Der Glanz und die Kraft eines starken Shens drücken sich im Glanz der Augen und im Antlitz eines Menschen aus. Das Herz gilt als ein wichtiges Zentrum unserer geistigen Aktivitäten. Der Dünndarm trennt das Klare vom Trüben, in körperlicher wie in geistiger Hinsicht.

Eine gleichmäßige Zirkulation des Blutes, die Regulation des Blutdruckes und Kälte- bzw. Wärmeempfindungen sind ebenso im Wirkungskreis des Feuer angesiedelt. Störungen im Feuer Element machen sich auf körperlicher Ebene in diesen Bereichen bemerkbar.

Die Natur des Feuers ist die Hitze, die dazugehörige Farbe Rot, der Geschmack bitter, so wie Verbranntes bitter schmeckt. Demnach sind z.B. gegrilltes Fleisch, Lamm, Ziege und Schaf sowie bittere Getränke wie Bitterliköre, Schwarztee, Kaffee, Bier oder Rotwein dem Feuer zugeordnet. Aber auch unter den Gewürzen finden wir einige bittere Geschmäcker wie Kurkuma, frischer Rosmarin, Paprika, Thymian, Wacholder oder Kakao, die hier angesiedelt sind. Bittere Salate wie Radicchio oder Endivie repräsentieren die Feuer Energie ebenso wie die Brennnessel oder die roten Rübe, deren tiefrote Farbe an Blut erinnert. Auch im Obstkorb finden wir das Element des Sommers wieder: Im bitteren Geschmack der Grapefruit, in der Limetten- Mandarinen- oder Orangenschale sowie in der Holunderbeere und der Quitte. Auf dem Getreidesektor verkörpern Roggen, Amaranth, Quinoa,  und Buchweizen das Feuer. All diese Lebensmittel haben naturgemäß einen Bezug zum Organsystem Herz und Dünndarm.

Mit allzu viel thermisch heißen Lebensmitteln – wie Gegrilltem, Lammfleisch oder Cognac - ist im Sommer Vorsicht geboten. Wir sollten stets ein Gleichgewicht herstellen. Die Zeit des Feuers führt uns ohnehin viel Wärme von außen zu. Der bittere Geschmack hat - ebenso wie die Energie des Sommers - auch eine trocknende Funktion. Bei Mangel an Yin, Blut uns Säften ist daher stets darauf zu achten, auch für genug Abkühlung und Befeuchtung des Körpers zu sorgen. Einen kühlenden und Säfte aufbauenden Effekt haben beispielsweise Tomaten, Gurken, Melonen und diverse Zitrusfrüchte. Nicht umsonst sorgt die Natur in sehr heißen Landstrichen für genau diesen Ausgleich.

Hintergrundfoto © Ulli Zika
Foto im Text © Ulli Zika
 

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